SWR2 Glauben

Ich will das auch! Die positive Kraft des Neides

STAND
AUTOR/IN
Dieter Jandt
REDAKTEUR/IN
Nela Fichtner

Neid empfinden die meisten als unangenehm. Wer ihn empfindet, versteckt ihn am liebsten. Dabei kann man dem Neid durchaus etwas Positives abgewinnen: Er kann ein Ansporn sein.

Männer sind neidisch auf Frauen, Frauen auf Männer. Im Sport, im Beruf und im Privatleben, überall verspüren Menschen Neid. Vor allem Geschwister kennen Neidgefühle sehr gut. Überhaupt entwickeln Kinder diese schon früh. Ist das anerzogen? Die Bibel rät vom Neid ab: Er sei Zeichen von Habgier und Missgunst, ein lasterhaftes Streben nach weltlichen Werten. Wie ist das in anderen Religionen? Friedrich Nietzsche empfahl den kreativen Umgang mit Neid. Er sei eine durchs Christentum pervertierte Tugend, die sich nicht weiterentwickeln durfte. Wie soll man sich nun aber weiterentwickeln?

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Dieter Jandt
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Nela Fichtner