Gespräch

Historische Parks und Gärten im Klimawandel - vor allem die alten Bäume leiden

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INTERVIEW
Frauke Oppenberg

Sinkende Wasserstände und Höchsttemperaturen – die historischen Parks und Gärten leiden unter der Trockenheit des Hitzesommers. Jedoch ist auch plötzlicher Starkregen ein großes Problem, der ausgetrocknete Boden kann die Wassermassen nicht aufnehmen, Wurzeln werden zum Beispiel freigespült.

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„Es gibt keinen Park, der nicht geschädigt ist“, sagt der Geschäftsleiter der Staatlichen Schlösser und Gärten Michael Hörrmann. Besonders der Altbaumbestand sei stark in Mitleidenschaft gezogen, so Hörrmann, dabei sei er für den kulturgeschichtlichen Hintergrund und den Denkmalwert der Gärten besonders wichtig. Im Schwetzinger Schlosspark wurde sogar der Klimanotstand ausgerufen.

Hörrmann ist davon überzeugt: „Die Bäume leiden unter extremen Trockenstress, wenn wir jetzt nicht massiv gegensteuern, wird es in zehn bis zwanzig Jahren den Park in seiner jetzigen Form als Parkkunstwerk nicht mehr geben.“

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