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Hilfe im Ahrtal: „Jeder kann etwas tun“

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Seit sie die Bilder von der Flut im Ahrtal gesehen hat, ist Daniela Gläßer dabei: Jedes Wochenende fährt sie in die Hochwassergebiete und hilft - mit Material und Spenden, die sie zuhause im Westerwald gesammelt hat.

Dahinter steht keine professionelle Hilfsorganisation, sondern das Engagement von Privatleuten und kleinen Firmen aus Gläßers Bekanntenkreis. Durch diese Kontakte kämen Arbeitsmaterial, Ohrschützer oder die zum Transport benötigten Anhänger zusammen, erzählt sie.

"Nicht alle können körperlich mit anpacken, aber Zuhören ist genauso wichtig," sagt Gläßer. Einen Kuchen backen, Kaffee machen und damit die Menschen vor Ort unterstützen, das helfe auch. Mit dem Ende der Sommerferien, befürchtet Gläßer, werde allerdings auch die Zeit der Freiwilligen knapper. Sie hoffe aber, dass die Unterstützung noch lange anhält.

Hochwasserhilfe SWR Benefizaktion für die Flutopfer

Der SWR veranstaltet in Trier ein Benefiz-Konzert zur Unterstützung der Flutopfer am 9. September 2021. Mit dabei sind Julia Niegel, Jupiter Jones und Fury in the Slaughterhouse.  mehr...

Gespräch #Zusammenhalten im Südwesten: Wie geht es den Menschen im Ahrtal?

„Die Lage ist geschäftig“, sagt SWR-Reporter Joachim Wulkop. Und trotzdem sei weiterhin viel zu tun: Man sehe weiterhin die großen Ränder der Flut, die durch die Straßen geschwappt ist. An was es nun mangele, seien praktische Dinge. Wohnungen, in denen die Heizungen funktionieren oder eine vernünftige Strominfrastruktur, um zum Beispiel Bautrockner zu betreiben. Immer wieder falle der Strom für kürzere Zeit aus. Wichtige Grundlagen für die nächste Zeit habe die Zukunftskonferenz gegeben: „Viele Menschen sehen den positiven Effekt und sagen, lasst uns doch die Chance nutzen und alles wieder schöner aufbauen“, so Wulkop.  mehr...

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Gespräch Kulturgüter im Ahr-Hochwasser: Ausmaß der Katastrophe noch unklar

Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat auch Kulturgüter beschädigt. Die ganze Bandbreite von Bibliotheken und Archiven bis hin zu Museen sei betroffen, sagt Susann Harder, Präsidentin des Vereins Blue Shield. Sorge machen ihr vor allem denkmalgeschützte Gebäude: Erst wenn die Abrisse einsturzgefährdeter Gebäude anstehen, werde sich das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigen, so Harde im Gespräch mit SWR2 Kultur Aktuell. „Das steht uns noch bevor.“  mehr...

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