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Niusia Horowitz-Karakulska ist 88 Jahre alt. Sie hat die Befreiung von Auschwitz selbst miterlebt. Nach Ghetto und Zwangsarbeit wurde sie 1944 in das Vernichtungslager gebracht und zur Vergasung ins Krematorium geschickt. Das Mädchen konnte sich verstecken und überlebte schließlich, weil der Industrielle Oskar Schindler sie als Arbeiterin auswählte und ihr damit das Leben rettete. Davon hat sie bei der virtuellen Gedenkveranstaltung des rheinland-pfälzischen Landtags berichtet.

Geschichte Holocaust-Gedenktag 2021: Erstarken des Antisemitismus verhindern

Holocaust, Schoah, Porajmos: Der grausamen Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten fielen vor allem Juden und Jüdinnen, Sinti*ze und Rom*nja, Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke zum Opfer. Andere Bevölkerungsgruppen wie Homosexuelle, Zeugen Jehovahs und sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher wurden ebenfalls systematisch verfolgt, gequält und ermordet. Ihrer und aller anderen Opfer der Nationalsozialisten – darunter auch politische Gefangene, Zwangsarbeiter*innen und Widerstandskämpfer*innen – wird seit 1996 am 27. Januar in Deutschland gedacht. Der Tag markiert die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee 1945 und ist seit 2005 auch weltweit Gedenktag der Opfer des Holocaust. 2021 steht er in Deutschland außerdem im Kontext des Festjahres „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.  mehr...

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