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Der Begriff der Gardinenpredigt reicht zurück bis ins ausgehende 17. Jahrhundert und hat sich in der Literatur und in bildlichen Darstellungen fortgesetzt. Die Gardine selbst bezieht sich auf den Vorhang, der früher die Schlafstätte von Mann und Frau der Sicht von außen entzog. Kam der Ehemann zu spät oder angetrunken nach Hause, hielt ihm seine Frau der Überlieferung nach eine „Gardinenpredigt". Die negative Rolle der auf den Mann wartenden, zänkischen Ehefrau bewertet Sandra Richter als antifeministisch und sie plädiert dafür, dem Begriff Gardinenpredigt kritisch zu begegnen.

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