Tagesgespräch

Friedensforscher Kühn zum Jubiläum des US-russischen Abrüstungsvertrags: Noch was davon übrig?

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AUTOR/IN
Gerhard Leitner

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Der 3. Januar 1993 war ein Friedenstag: Die USA und die Russische Föderation unterzeichnen das START II Abkommen. Damit versprechen beide – nur wenige Jahre nach Ende des Kalten Krieges - nukleare Abrüstung. Heute unvorstellbar, nach bald einem Jahr Ukraine-Krieg. Oder? Der Friedensforscher Ulrich Kühn denkt schon, "dass es immer noch ein strategisches Interesse in Washington und auch in Moskau gibt, weiterhin über eine Begrenzung von Nuklearwaffen zu sprechen." Warum Russlands Machthaber Putin trotzdem immer wieder mit einem Atomschlag droht, erklärt der Bereichsleiter Rüstungskontrolle am Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, im SWR2 Tagesgespräch.

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Gerhard Leitner