SWR2 Leben

Frieden schaffen, doch mit Waffen? Eine persönliche Reflexion

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AUTOR/IN
Erika Harzer

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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist völkerrechtswidrig, mörderisch und absolut zu verurteilen. Und doch fehlt der Autorin die Klarheit zu der Frage: Soll Deutschland mehr und auch schwere Waffen liefern?

Die militärische Logik, nach der Kriege für den Erhalt unserer westlichen Werte notwendig sind, habe schon zu oft in der Geschichte zu jahrzehntelangem Blutvergießen geführt. Die Frage nach militärischer Unterstützung unterdrückter Staaten beschäftigt Erika Harzer schon lange. Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich auf Spurensuche in ihrer eigenen Biografie.

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Der russische Angriffskrieg habe dabei alte Grundsätze des Pazifismus infrage gestellt, sagt Anpalagan: „Der Frieden gilt für alle. Auch für die ukrainische Zivilbevölkerung, die gerade abgeschlachtet wird“. Das habe weitreichende Folgen: „Jetzt zu behaupten, beide Seiten müssen abrüsten und Versöhnung leisten, dass wir die russische Regierung nicht allzu hart angehen sollten – das halte ich für prekär.“
Stephan Anpalagan ist Journalist, Strategieberater und Musiker. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Organisation „Demokratie in Arbeit“.

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Erika Harzer