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Das Wort Federfechter ist in unserem heutigen Sprachgebrauch so gut wie ausgestorben. Zurück geht es auf zunftähnlich organisierte Fechtbruderschaften im 15. und 16. Jahrhundert - damals erlebte die Fechtkunst ihre Blütezeit. Sandra Richter, Leiterin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, verweist auf die Übertragung des Begriffs auf die Literatur - etwa bei Johann Fischart und Gotthold Ephraim Lessing. Sie plädiert dafür, das Wort wiederzubeleben und für die Literatur zu erhalten (Fechten mit der Feder als Synonym für kritische Schreibkunst).

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