Gespräch

Farbenfroh statt sandgrau: Tübinger Forscher befreien alten ägyptischen Tempel von Schmutz

STAND
INTERVIEW

Die Farben des 2000 Jahre alten ägyptischen Tempels „Esna“ südlich von Luxor sind von einem deutsch-ägyptischen Forschungsteam wieder ans Licht geholt worden. Die Inschriften des Tempels seien zum größten Teil noch unerschlossen und unkommentiert, betont Christian Leitz, Tübinger Ägyptologe und Leiter des deutsch-ägyptischen Forschungsprojekts, im SWR2 Gespräch.

Audio herunterladen (6,8 MB | MP3)

„Esna“ ist einer der sechs großen ägyptischen Tempel der griechisch-römischen Zeit, die heutzutage noch erhalten sind. Die Reliefszenen und Inschriften des Tempels mussten von einer dicken Schicht von Schmutz und Vogelexkrementen befreit werden.

Tübinger Forscher entdecken altägyptische Sternbilder und legen 2000 Jahre alte Farben in Luxor frei (Foto: Pressestelle, Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen)
Ägyptische Sternbilder an der Decke des Tempels von "Esna" mit bislang unbekannten Tintenschriften. Ganz rechts der Ostwind in Skarabäusgestalt mit Widderkopf. Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
Ein bereits restauriertes Säulenkapitell im Frühjahr 2019. Beeindruckend die florale Verzierung in Farbe. Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
Der Tempel von "Esna", von Osten aus gesehen (Frühjahr 2019). Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
Darstellung eines Sternbilds in der Form einer Mumie Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
Ein restaurierter Säulenabakus im ägyptischen Tempel Esna Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
Säulenabschnitt vor der Restaurierung Pressestelle Institut für die Kulturen des Alten Orients/Christian Leitz, Ägyptologe Tübingen Bild in Detailansicht öffnen
STAND
INTERVIEW