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Wie hat das Jahr 2020 uns verändert – jeden einzelnen, unsere Umgebung, unsere Mitmenschen, Deutschland und die Welt? Die Corona-Pandemie mit allen Konsequenzen für unser Leben löst Stimmungen aus, die wir vor März 2020 nicht kannten. In der Essay-Reihe "Entzeit" fassen Autorinnen und Autoren ihre Gedanken in Worte.

Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Täuschung“: Freiheit und Sicherheit gehören nicht mehr zusammen

Die globalisierte Welt bringt große Unsicherheiten mit sich – das ist eine der großen Erkennsnisse des Jahres 2020. Welche Folgen hat das für unsere Gesellschaft?  mehr...

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Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Fremdung“: Plötzlich erkennt man sich selbst nicht mehr

Die am tiefsten gehende Entfremdung findet im Verborgenen statt, in uns selbst, tief im „Haushalt der Gefühle“: Wir mögen Menschen, die uns gefährlich sind, nicht mehr und Abstand wahren wir wo immer es geht. Ruhe ist das Einzige, das wir noch begehren. So stehen wir da – gebeugt unter der „Virenlast“, uns selber rasend fremd – wie Zombies, die in ihrer Gier und ihrer Angst nicht einmal ahnen, dass sie nicht am Leben sind.  mehr...

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Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Behrung“ Oder: Wenn Kultur auf einmal rar wird

Auch das kulturelle Leben stand in diesem Jahr weitestgehend still: Museen, Opern, Theater waren geschlossen. Ein Leben ohne diese Institutionen – kaum vorstellbar für Künstler*innen wie Zuschauer*innen. Nun aber ist es Realität. Unsere Theaterkritikerin Ina Beyer hat sich in dieser für die Kultur entbehrungsreichen Zeit Gedanken gemacht.  mehr...

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Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Grenzung“: Wenn das Büro überall ist, wo ist dann das Leben?

Das Für und Wider des Home-Office: Wir verlieren im Home Office das Büro als Bühne, als sozialen Ort. Andererseits gewinnen wir Zeit, denn der Weg zur Arbeit entfällt und die Monologe in Konferenzen. Aber wie ist es mit der klaren Grenze zwischen Home und Office? Wann beantwortet man Mails oder Anrufe und wann nicht? Das Büro im eigenen Kopf braucht klare Öffnungszeiten, mehr Grenzen, nicht weniger, meint unser Autor Daniel Stender.  mehr...

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Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Schleunigung“: Vom Bremsen und Gas geben wollen

Als im Frühjahr die ersten Corona-Beschränkungen kamen, da schwärmten viele noch davon, wie herrlich ruhig das Land nun sei. Die Idee von der „Entschleunigung“ machte die Runde. Doch dann stellte sich heraus: In Wahrheit wurden wir auf lange Zeit ausgebremst.  mehr...

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Essayistischer Jahresrückblick „Ent-Wurf“: Seelische Entlastung im Stillstand

All den gefassten Plänen hat die Pandemie 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Eigentlich wollte“, „Eigentlich sollte“, „Eigentlich wäre“ – so klingt die Coronakrise. Krise, definiert Antonio Gramsci, besteht darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann. Rettung verspricht da allein der Entwurf, der über das Bestehende hinausdenkt, um das Mögliche in Betracht zu ziehen.
Nach „Enttäuschung“, „Entfremdung“, „Entgrenzung“, „Entbehrung“ und „Entschleunigung“ wollen wir unsere kleine SWR2 Serie „Ent-Zeit“ mit dem sehr positiven – zumindest sehr menschlichen – Stichwort „Entwurf“ beenden. Oder wie Bert Brecht gesagt hätte: Macht nur einen Plan...  mehr...

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SWR2 Jahresrückblick Das waren die Highlights und Aufreger im Kulturjahr 2020

Kaum ein Bereich unseres Lebens ist Ende 2020 noch so wie zu Beginn des Jahres. Die Corona-Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt. Hoffte die Kultur noch im Sommer auf einen Spielbetrieb unter Hygienebedingungen, mussten alle Veranstaltungen mit dem Lockdown ab November eingestellt werden. Was waren die größten Aufreger und Katastrophen, was die schönsten Höhepunkte und Hoffnungsschimmer in Literatur, Theater und Musik, in der Kunst, im Film und im Hörspiel? SWR2 blickt zurück auf das unvergleichliche Kulturjahr 2020.  mehr...

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