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Einsamkeit und Ängste vor einer neuen Virusmutation sind die Hauptsorgen, mit denen sich Menschen im erneuten Lockdown an die Telefonseelsorge wenden, so die Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart, Martina Rudolph-Zeller, in SWR2.

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Vor allem die Einsamkeitsgefühle machten dabei vielen zu schaffen, so Rudolph-Zeller über Erfahrungen aus den Beratungsesprächen der 120 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der evangelischen Gesellschaft (eva).

Oft führte die Wahrnehmung der eigenen Situation zu steigender Ungeduld. „Wir sind alle seuchenmüde, es ist anstrengend, sich so zu kontrollieren, zu verzichten. Das kostet Kraft“. Besonders junge Leute litten derzeit darunter, dass sie nicht reisen könnten oder keine Gemeinschaftserlebnisse mehr hätten.

Anders als Älteren fehlten ihnen teilweise auch noch die Ressourcen, um sich selbst zu motivieren, aus der Krise herauszukommen. Wichtig sei jetzt, gut für sich zu sorgen, Auszeiten zu nehmen, kleinen Freuden Raum zu geben.

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