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Claus Kaminsky (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Hanau, hält es ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag mit neun Toten für wichtig, dass die Tat möglichst lückenlos aufgeklärt wird. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Kaminsky: "Ich kann verstehen und nachvollziehen, dass die möglichst lückenlose Aufklärung – wenn das möglich ist – natürlich für die Angehörigen [...] von elementarer Bedeutung ist."

Kaminsky sagte, den Angehörigen der getöteten Menschen gehe es "nicht gut". Es vergehe kein Tag, an dem sie nicht an ihre "ermordeten Geschwister und Kinder denken." Die Stadt habe seit Juli letzten Jahres einen hauptamtlichen Opferbeauftragten, der "rund um die Uhr für die Angehörigen da ist", so Kaminsky.

Gedenken Ein Jahr nach dem Anschlag von Hanau: Erinnerung an die Opfer des Rassismus

Ein rechtsradikaler Attentäter erschoss am 19. Februar 2020 in der hessischen Stadt Hanau gezielt Menschen mit Migrationshintergrund. Er tötete neun Personen, verletzte sechs und erschoss anschließend seine Mutter und sich selbst. Ein Jahr später sind die Namen der Toten nicht vergessen. Wie wird in Deutschland den Opfern der rassistischen Gewalttat gedacht?  mehr...

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