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Donald Trumps Covid19-Erkrankung gibt Verschwörungstheorien weiteren Nährboden

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Normalerweise seien Verschwörungstheorien ein Mittel der Elitenkritik, doch jetzt betrieben populistische Führungsfiguren diese Elitenkritik, auch wenn selbst an der Macht sind, sagt der Amerikanist Michael Butter von der Universität Tübingen in SWR2. Die Corona-Pandemie führe uns vor Augen, was für katastrophale Folgen es habe, wenn die, die an den Schalthebeln der Macht sitzen, medizinisches Wissen in Frage stellen, so Michael Butter.

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Die Covid19-Erkrankung von US-Präsident Trump sei ein Nährboden für Verschwörungstheorien, weil Verschwörungstheorien immer in Situationen von Unsicherheit aufblühten und diese Unsicherheit in vermeintliche Sicherheit übersetzten.

Michael Butter, ist Professor für Amerikanist an der Universität Tübingen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Verschwörungstheorien.

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