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Die Sozialpsychologin Assumpta Mugiraneza hat in der ruandischen Hauptstadt Kigali das Institut IRIBA aufgebaut, ein Archiv für multimediales Erbe. Dort können Ruanderinnen und Ruander kostenlos Filme oder Fotos ansehen. Sie können aber auch an psychosozialen oder künstlerischen Programmen teilnehmen.

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Ziel von Assumpta Mugiraneza und ihrem Team ist es, dass die Beziehungen zwischen den Generationen neu aufgebaut werden. Denn die ruandische Bevölkerung hat mit dem Völkermord von 1994, bei dem eine Million Menschen ermordet wurden, eine schwere Last zu tragen.

Gespräch Erinnerungskulturen im Vergleich: So gedenkt Ruanda des Völkermords

Deutschland gilt als vorbildlich in der Aufarbeitung der eigenen Geschichte, doch auch in anderen Ländern hat die Erinnerungskultur große gesellschaftliche Relevanz. In Ruanda sei die Erinnerung an die Verbrechen ein Vierteljahrhundert nach dem Völkermord allgegenwärtig, sagt der Historiker Michael Brenner in SWR2.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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