Kulturmedienschau

Die USA verschärfen ihre Abtreibungsgesetze: Von wegen weit weg!

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AUTOR/IN
Philine Sauvageot

Am selben Tag, am 24. Juni, fanden zwei historische Entscheidungen zur Abtreibung statt: In Deutschland wurde der Paragraf 219a gestrichen, der Ärztinnen und Ärzten verboten hatte, über ihre Methoden der Abtreibung zu informieren. In Amerika wiederum dürfen nun die einzelnen Bundesstaaten darüber entscheiden, ob Abtreibungen erlaubt oder verboten sind.

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Derweil macht sich auf Twitter Unruhe breit, denn der erzkonservative CDU-Politiker Nathanael Liminski, der Abtreibungen für "ein Unrecht" hält, wird offenbar als neuer NRW-Bildungsminister gehandelt. Und nach der ersten Skandalwoche bei der documenta fordert die taz heute ungeduldig: „Wer für den Antisemitismus in Kassel verantwortlich ist, bitte melden!“

Gespräch US-Supreme Court hebt landesweites Recht auf Abtreibung auf: „Trump hat geliefert“

Die Aufhebung des US-weiten Rechts auf Abtreibung durch den Supreme Court sei ein „Paukenschlag“, sagt die Politikwissenschaftlerin und Wahlforscherin Andrea Römmele in SWR2.  mehr...

SWR2 Journal am Morgen SWR2

Schwangerschaft Kommentar: Werbeverbot für Abtreibungen gekippt – höchste Zeit!

Der Bundestag hat der Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen zugestimmt. Der Paragraf 219a hat bislang dazu geführt, dass Ärzt*innen strafrechtlich verfolgt werden konnten, wenn sie Informationen über Schwangerschaftsabbrüche veröffentlicht hatten. Die Streichung von §219a war überfällig.  mehr...

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Philine Sauvageot