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Die Erfinderin des „Frankenstein" – Wer war Mary Shelley?

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Gregor Papsch diskutiert mit
Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Medizinethiker, Universität Freiburg
Prof. Dr. med. Marion Ruisinger, Direktorin des Deutschen Medizinhistorischen Museums, Ingolstadt
Barbara Sichtermann, Schriftstellerin und Shelley-Biografin, Potsdam

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Vor 225 Jahren, am 30. August 1797, wurde die britische Schriftstellerin Mary Shelley geboren, die mit Frankenstein das berühmteste Monster der Literaturgeschichte schuf.

Die Gruselerzählung vom wissbegierigen und skrupellosen Studenten Victor Frankenstein, der aus Leichenteilen eine unsterbliche Kreatur zum Leben erweckt, gilt als Schlüsselwerk der Sciencefiction-Literatur und ist ein nach wie vor gültiger Essay über die Verantwortung des Wissenschaftlers.

Wie aktuell ist Frankensteins Forscherehrgeiz im Kontext von Stammzellforschung, moderner Reproduktionsmedizin und der Suche nach Künstlicher Intelligenz? Wer war die Frau hinter dem wegweisenden Roman?

In welcher historischen Umgebung ist er entstanden? Heute muss die Frage nicht mehr lauten: darf ein Mensch tun, wozu er imstande ist, sondern: lässt sich das Machbare regulieren?

Buch zur Sendung:
Barbara Sichtermann, Mary Shelley. Leben und Leidenschaften der Schöpferin des „Frankenstein", Herder-Verlag Freiburg 2017, EUR 4,99

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Buchkritik Mary Shelley - Der letzte Mensch

Ende des 21. Jahrhunderts bricht die Pest aus und verwüstet die ganze Welt. So stellte es sich Frankenstein-Autorin Mary Shelley 1826 in ihrem Roman "Der letzte Mensch" vor. Darin kämpft eine kleine Gemeinschaft idealistischer Geister für Befreiung und gesellschaftlichen Fortschritt, bevor der Schwarze Tod plötzlich alle Menschheitshoffnungen zunichte macht.
Rezension von Eberhard Falcke.
Aus dem Englischen und mit Anmerkungen von Irina Philippi.
Durchgesehen und mit einem Nachwort von Rebekka Rohleder.
Mit einem Essay von Dietmar Dath.
Reclam Verlag, 587 Seiten, 26 Euro
ISBN 978-3-15011-328-8  mehr...

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Rezension von Andrea Heinze.
Die Comic-Biografie der Frankenstein-Schöpferin
Graphic Novel
übersetzt von Ingrid Ickler
Knesebeck Verlag, 128 Seiten, 20 Euro
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