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In der Corona-Krise gibt es an der Basis ermutigende Anzeichen europäischer Solidarität. Das berichtet der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, Frank Baasner, im Gespräch mit SWR2. Mit dem bundesweiten Aufruf seines Instituts an Kommunen mit Städtepartnerschaften in Europa habe man das Potenzial dieser Verbindungen heben wollen, so Baasner. Es gehe bei der Initiative darum zu zeigen, dass die Virus-Bekämpfung eine gemeinsame Herausforderung sei.

Negativ sieht Baasner die unkoordinierte Schließung von Grenzen. „Da ist viel Porzellan zerschlagen worden", kritisiert er. Das Netz kommunaler Kontakte sei vor allem bei der Bewältigung von Alltagsproblemen hilfreich: „Das ist als Signal schon mal ganz wichtig." In der Krise zeige sich, dass Europa durch Grenzgänger inzwischen eng verknüpft sei. So sei zum Beispiel das deutsche Gesundheits-System nur durch Pflege- und Hilfskräfte aus benachbarten EU-Staaten bisher stabil gehalten worden.

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