Gespräch

Der Staat als Klempner sozialer Rohrbrüche – Vor der Haushaltswoche im Bundestag

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INTERVIEW
Martin Gramlich

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Mit Spannung werden die Haushaltsberatungen für den Bundeshaushalt erwartet. Finanzminister Christian Lindner will die Schuldenbremse um jeden Preis wieder einhalten. Stephan Jansen, Volkswirtschaftsexperte von der Karlshochschule Karlsruhe sieht im Gespräch mit SWR2 die Politik vor der Frage, ob der deutsche Staat im 21. Jahrhundert mehr und mehr zum Klempner für die sozialen und klimatischen Wasserrohrbrüche der Gesellschaft werden muss.

Diskussion Wehrhaft mit Wehretat – Was macht die Bundeswehr mit den Milliarden?

Dysfunktional und kaputtgespart – die Bundeswehr von heute ist nur sehr eingeschränkt einsatzfähig. Eine Finanzspritze von 100 Milliarden soll den Kriegern wieder auf die Beine helfen. Außerdem wird der jährliche Wehretat radikal angehoben. Der Krieg in der Ukraine hat für ein Umdenken gesorgt. Doch wie verkraftet die Armee die Geldschwemme? Wie wird aus Geld Wehrfähigkeit? Thomas Ihm diskutiert mit
Prof. Dr. Michael Eßig - Universität der Bundeswehr München, Dr. Hans-Peter Bartels - ehemaliger Wehrbeauftragter des Bundestages, Thomas Wiegold - Fachjournalis

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Aktuell Doppelwumms beschlossen

Die Themen: Bundestag bewilligt Sondervermögen ++ Der große Topf für alle ++ EU-Gipfel: Scholz als Gas-Bremse? ++ UK: Premier-Suche nimmt Fahrt auf ++ Sind die Briten noch zu retten? ++ Wo bleibt die Umwelt? ++
Der Fall Strobl – ein Makel bleibt

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Tagesgespräch Klaus Hurrelmann: "Jugend spürt, dass sie an Zeitenwende steht"

Laut der neuen Studie „Jugend in Deutschland - Winter 2022-23“ sorgen sich die jungen Menschen am meisten um ihr Geld. Für 71 Prozent ist die größte Sorge die Inflation, gefolgt vom Krieg in Europa und erst auf Platz 3 mit einem Wert von 55 Prozent kommt die Klimakrise. Der Jugendforscher und Co-Autor der Studie, Klaus Hurrelmann, sagte dazu im SWR Tagesgespräch, den jungen Menschen sei sehr wohl bewusst, dass sie an einer Zeitenwende stünden: "Durch die dichte Folge von existentiell bedrohlichen Krisen geht es ihnen an die Substanz. Und sie können durch die wirtschaftlichen Folgen, die mit dem Ukraine-Krieg entstanden sind, ihren Lebensstandard nicht mehr halten. Und gleichzeitig spüren sie, dass sie das, was ihre eigenen Eltern als Generation erreicht haben, wahrscheinlich nicht erreichen oder gar überbieten können."

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