SWR2 Leben

Das Dorf der Freundschaft – Eine Geschichte gegen den Krieg

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Auf den Stufen des Kapitols in Washington hungert sich 1986 der amerikanische Vietnamkriegsveteran George Mizo fast zu Tode - als Protest gegen den US-Einsatz im Nicaragua-Krieg.

Tief berührt von seinem Friedensengagement reist die Schwäbin Rosemarie Höhn in die US-Metropole und schließt sich den Hungerstreikenden an. George und Rosemarie verlieben sich, heiraten und bauen mit anderen Kriegsgegnern in Vietnam ein Dorf auf für die Opfer von Agent Orange, dem dioxinhaltigen Entlaubungsmittel.

George stirbt später an den Folgen des Giftes, doch das Dorf und der humanitäre Einsatz leben weiter.

Das Dorf der Freundschaft in Vietnam (Foto: Kurzawa-Do)
Das Dorf der Freundschaft in Vietnam Kurzawa-Do Bild in Detailansicht öffnen
George Mizo: "Als ich nach Vietnam ging, kannte ich die Geschichte dieses Landes nicht. Die USA hatten keine Ahnung davon. Es war von Anfang an eine Katastrophe." Michelle Mason Bild in Detailansicht öffnen
Rosemarie Höhn-Mizo und Sohn Mike. "Ich erinnere mich daran, dass er mir ganz deutlich gesagt hat: Ich werde bald sterben. Ich bin krank. Und da war ich Elf, Zwölf." Peter Jaeggi Bild in Detailansicht öffnen
Das damals im Vietnamkrieg eingesetzte Herbizid "Agent Orange" kann das Erbgut über Generationen schädigen. Noch heute werden in Vietnam Kinder mit Missbildungen geboren. Pressestelle Roland Schmid aus dem Buch "Krieg ohne Ende" von Peter Jaeggi Bild in Detailansicht öffnen
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