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Johnson verkauft den Briten die Illusion eines coronafreien Sommers

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Der Wille zur Lockerung der Coronamaßnahmen sei in England da , doch die Zweifel an der Politik von Boris Johnson nähmen überhand, meint der Historiker und Großbritannien-Experte Bernhard Dietz in SWR2. Johnson wolle der „Premier der guten Laune“ sein, der gute Nachrichten zu verkaufe.

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Johnson wolle den Briten die Illusion eines sorgenfreien Sommers verkaufen. Doch diese Strategie sei nicht aufgegangen, so Bernhard Dietz. Nach Umfragen sprächen sich ungefähr zwei Drittel der Briten dafür aus, die Corona-Sicherheitsmaßnahmen noch einige Zeit weiter zu behalten. Die Lockerungspolitik von Boris Johnson sei vor allem ideologisch geprägt. Dass das Individuum selbst entscheiden soll und nicht der Staat, sei die Idee, die Boris Johnson propagiere.

Bernhard Dietz ist Großbritannien-Experte und Historiker an der Universität Mainz

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