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Die Bedeutung der Kultur- und Kreativbranche für die EU-Wirtschaft werde eindeutig unterschätzt. Darauf hat die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung im EU-Parlament, Sabine Verheyen, in SWR2 am Morgen hingewiesen.

Viele wüssten nicht, dass diese Branche für sieben Millionen Arbeitsplätze stehe und 3,8 Prozent des Bruttosozialprodukts in Europa ausmache. „Ich habe den Eindruck, dass diese wirtschaftliche Bedeutung gerade von Finanz- und Wirtschaftspolitikern und den für Finanzen und Wirtschaft Verantwortlichen in der EU-Kommission nicht wirklich gesehen wird“, so die CDU-Politikerin.

Die Kulturausschuss-Vorsitzende kritisierte den Etat-Entwurf der EU-Kommission für die Jahre 2020-2027: „Das veranschlagte Geld reicht unter dem Eindruck der Covid19-Krise und der Beeinträchtigung des Sektors durch die Pandemie bei weitem nicht aus, um diesen Wirtschaftszweig wieder auf Vordermann zu bringen.“

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