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Nanja und Christian Krüger haben sich mit ihrem Projekt „Bildhaus“ einen Lebenstraum erfüllt: Im ehemaligen Kuhstall eines Anwesens in der Westpfalz haben sie eine Bühne für Live-Auftritte eingerichtet und eine Galerie — drumherum lockt ein weitläufiger Park zum Verweilen. Seit einem Jahr läuft wegen der Corona-Pandemie nichts mehr. Doch die Krügers wollen durchhalten.

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Kulturzentrum auf dem Land

Christian Krüger wurde in der Landwirtschaft groß, hatte selbst viele Kühe – irgendwann lohnte sich der Aufwand nicht mehr, wie er sagt. Die Krügers verkauften kurzerhand ihre Tiere und bauten den Kuhstall zu einem Kulturclub um.

Ventil-Club (Foto: SWR, Natali Kurth)
Nanja und Christian Krüger vor einem der in der Galerie ausgestellten Gemälde. Natali Kurth

Hier finden Konzerte mit regionalen Bands statt und Christian Krüger zeigt seine selbst gemalten Bilder in der eigenen kleinen Galerie. Abhängig von Einnahmen sind sie im Gegensatz zu vielen anderen Clubbetreiber*innen jedoch nicht.

Ein Vorteil für sie während der Corona-Pandemie — trotzdem leiden sie mit den Künstler*innen, denen sie aktuell keine Auftrittsmöglichkeiten bieten können und dem Publikum, das nicht mehr ins Bildhaus kommen kann.

Regionale Bands im „Ventil“-Musikclub

Eintritt kosten die Konzerte normalerweise nicht. Geld für die Musiker wird im Hut gesammelt. Getränke gibt es natürlich auch und wer nachmittags schon anreist, kann Kaffee und selbstgebackene Torten von Nanja Krüger genießen. Eine „Wohnzimmeratmosphäre“, die viele Künstler*innen schätzen, erzählt Nanja Krüger.

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