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Im Duden steht dieser Begriff (noch) nicht: „Cancel Culture" ist ein recht junger, politischer Ausdruck, der aus den USA nach Deutschland gekommen ist.

Damit kann ein Online-Boykott bestimmter Menschen aus Politik und Kultur gemeint sein, aber auch das Entfernen von Statuen und Denkmälern im öffentlichen Raum oder auch die Absage einer Kulturveranstaltung.

Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sieht in der in Deutschland zum Teil sehr erregt geführten Diskussion allerdings eher eine Scheindebatte.

Forum Kalter Kulturkrieg – Ist Deutschland künstlerisch geteilt?

Michael Köhler diskutiert mit
Prof. Ines Geipel, Schriftstellerin
Andreas Platthaus, Literaturkritiker
Dr. Wolfgang Ullrich, Kunsthistoriker  mehr...

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Kommentar „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ beklagt „Cancel Culture“: Sehnsucht nach alten, gesicherten Räumen

70 deutschsprachige Forscher*innen kritisieren, dass an vielen Universitäten ein Klima entstanden sei, in dem abweichende Meinungen nicht mehr toleriert, sondern „an den Rand gedrängt und moralisch sanktioniert“ würden. In dem Ausdruck der „bürgerlichen Sterneküche“, den der Mainzer Historiker und Netzwerkmitglied Andreas Rödder für die Debattenkultur verwende, komme eine Sehnsucht nach „sicheren Räumen“ und dem Ungestörtsein der bürgerlichen, männlich dominierten Wissenschaft“ zum Ausdruck, meint SWR2 Redakteur Max Bauer.  mehr...

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Essay Exzess & Askese - 17 Fragmente einer Reflexion über das Radikale

Exzess und Askese sind nicht einfach Gegensätze. Sie sind einander bedingende Kultformen derselben Religiosität in der späten Moderne.  mehr...

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