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Die Demokratisierung des Digitalen unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze ist möglich und nötig, fordert Wolfgang Schulz, Direktor des Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft.

In SWR2 am Morgen sagte Schulz, Unternehmen wie Facebook oder Google seien Konzerne, die wegen ihrer öffentlichen Bedeutung wie Staaten oder staatliche Institutionen an Menschenrechte gebunden sind oder gebunden werden müssen. „Das ist zwar ein mühsames Unterfangen, aber aus meiner Sicht nicht aussichtlos“.

Tatsächlich könne man bei Facebook schon jetzt eine Art freiwillige „Teilvergesellschaftung“ beobachten. „Es geht darum, dass diese Unternehmen für die öffentliche Kommunikation eine gewisse Bedeutung gewonnen haben und es dementsprechend eine Notwendigkeit gibt, sie an Regeln zu binden."

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