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75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Verbrechen des Nationalsozialismus in vielen deutschen Städten kaum mehr präsent. Oft wird gar in offiziellen Erinnerungstafeln in der Stadt die Zeit zwischen 1933 und 1945 ausgespart. Ein Projekt der Hochschule Mainz will diese „blinden Flecken“ der Stadtgeschichte dem Vergessen entreißen, mittels architektonischer Entwürfe und performativer Interventionen.

Mainz

Provenienzforschung NS-Raubkunst: Was geschah mit der Kunstsammlung von Felix Ganz aus Mainz?

Der Mainzer Unternehmer Felix Ganz besaß eine bedeutende Sammlung islamischer und ostasiatischer Kunst. Doch 1934 beschlagnahmten die Nationalsozialisten sein Unternehmen, später auch sein Haus und seine Sammlung. 1944 wurden Felix Ganz und seine Frau in Auschwitz ermordet. Adam Ganz, Urenkel von Felix Ganz, versucht gemeinsam mit Kunstwissenschaftler*innen herauszufinden, welche Werke der Sammlung noch erhalten sind und wo sie sich befinden.  mehr...

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Nationalsozialismus Als die Daimler-Benz AG sich an NS-Zwangsarbeitern bediente: KZ-Gedenkstätte Sandhofen erinnert

Von Oktober 1944 bis März 1945 waren in den Klassenzimmern der heutigen Gustav-Wiederkehr-Schule in Mannheim über 1000 KZ-Häftlinge eingepfercht. Als Zwangsarbeiter mussten sie für Mannheimer Unternehmen wie die Daimler-Benz AG schuften. Vor 30 Jahren eröffnete im Keller der Schule die KZ-Gedenkstätte Sandhofen, die an ein lange verdrängtes Kapitel Mannheimer Industriegeschichte erinnert.  mehr...

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