Bilder „Abwrackprämiere“: Das Theater Mainz verabschiedet das Auto

Bilder „Abwrackprämiere“: Das Theater Mainz verabschiedet das Auto

Szene aus „Abwrackprämie“ (Foto: Staatstheater Mainz - Andreas Etter)
Das Hörtheaterstück „Abwrackprämiere“ wirft ein umfassendes Schlaglicht auf das einstmals liebste Kind der Deutschen. Das Auto sei viel mehr als ein Fortbewegungsmittel, sagt Regisseur Anselm Dalferth: „Das ist der Traum von Freiheit und die schönsten Urlaube, die man im Auto verbringt, die Musik, die man im Auto hört.“ Staatstheater Mainz - Andreas Etter
Dennoch seien die Tage des Autos gezählt, sagt Dalferth in SWR2. Der Verbrennungsmotor ist nicht mehr die Zukunft der Mobilität. Den Machern geht es auch beileibe nicht nur um Nostalgie und tolle Erinnerungen. Das Auto wird nicht verklärt, sondern als das gezeigt, was es unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten ist. Staatstheater Mainz - Andreas Etter
Eine Schauspielerin, zwei Sänger und ein Orchester aus Bläsern, Bass, Keyboard werden dabei unterstützt von einem Schlagzeug aus alten Autoteilen, den Blinkanlagen eines Autos, einigen Motorrädern und natürlich von deren Hupen. Staatstheater Mainz - Andreas Etter
Mal anarchisch atonal, mal gefällig poppig durchquert „Abwrackprämiere“ musikalisch die Welt des Autos. Vom Einfluss der Autolobby bis hin zu den Gefahren des Straßenverkehrs, sei es durch Abgase oder durch Unfälle, wird der Automobilverkehr seziert und auf die Schippe genommen. Staatstheater Mainz - Andreas Etter
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