Gespräch

Bidens Rede zum 4. Juli: Zwischen Impfmüdigkeit und Nationalrhetorik

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Das Impfziel knapp verfehlt, die Bereitschaft der Bevölkerung sich impfen zu lassen im Sinkflug: Eine schwierige Rede zum Nationalfeiertag sei das für den US-Präsidenten gewesen, konstatiert Prof. Christian Lammert von der FU Berlin.

Der Politikwissenschaftler findet Bidens Auftritt erfreulich unaufgeregt – gerade im Vergleich mit dem seines Vorgängers im letzten Jahr. Der Präsident habe wieder einmal das Bild der Einigkeit betont, das seine Strategie kennzeichne. Allerdings stoße er damit mittlerweile auch innerparteilich an Grenzen, so Lammert.

Wegen der vielen Kompromisse mit den Republikanern wachse der Unmut bei den Demokraten. Ob Bidens Strategie weiter aufgeht oder ob er verstärkt auf Angriff schalten werde, müssten die nächsten Wochen und Monate zeigen. Denn bereits nächstes Jahr stehen in den USA wieder Senatswahlen an.

Forum US-Präsident Biden in Europa - Aufbruch oder Rückkehr?

Thomas Ihm diskutiert mit
Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent des Tagesspiegels in Berlin
Jana Puglierin, European Council on Foreign Relations
Andrew Denison, Politikwissenschaftler, Transatlantic Networks  mehr...

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