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Vor mehr als 500 Jahren wurde das Haupt- und Landgestüt Marbach auf der Schwäbischen Alb gegründet, mit Astrid von Velsen-Zerweck steht die erste Frau als Landoberstallmeisterin an der Spitze des Gestüts. Sie und ihre Mitarbeiter*innen tragen zur Bewahrung eines einzigartigen Kulturerbes bei.

Landwirtschaftliche Kulturtechniken erhalten

550 Pferde stehen in den Stallungen und 1.000 Hektar Landwirtschaft gehören zum Traditionsbetrieb — dem ältesten und größten staatlichen Gestüt in Deutschland. Deshalb ist ein Projekt des Haupt- und Landgestüts und von Astrid von Velsen-Zerweck auch die Aufnahme des Gestüts ins immaterielle Kulturerbe der UNESCO.

Astrid von Velsen-Zerweck (Foto: SWR, Silke Arning)
Astrid von Velsen-Zerweck mit dem Buch „Abbildungen königl. Württ.Gestütspferde von orientalischen Rassen 1823/25“ Silke Arning

Aus Norddeutschland nach Schwaben

Die promovierte Agrarwissenschaftlerin von Velsen-Zerweck stammt aus Norddeutschland und ist in einer Reiterfamilie aufgewachsen — bereits seit frühester Kindheit sitzt sie auch selbst im Sattel.

Doch auch in Marbach muss das Reiten weiterhin Hobby bleiben — für die Pferde sind schließlich Reiter*innen angestellt und die 53-jährige Gestütsleiterin hat in der Organisation des Betriebs andere Aufgaben.

„Für mich ist das Reiten tatsächlich eine Kunst. Man kann ein gewisses Handwerk lernen, aber die höchste Vollendung ist dann tatsächlich eine Kunstform.“ — Astrid von Velsen-Zerweck...Posted by SWR2 on Thursday, May 27, 2021

Die virtuelle Hengstvorstellung 2021:

Außenwahrnehmung stärken

Besonders wichtig ist ihr eine bessere Wahrnehmung des Gestüts und seiner Aufgaben als Wahrer und Erhalter von Kulturtechniken und Handwerk im Verbund mit der Pferdehaltung und -zucht. Besonders anschaulich bereits aufgearbeitet im von ihr aufgebauten, modernen Besucherzentrum.

Astrid von Velsen-Zerweck (Foto: SWR, Silke Arning)
Silke Arning
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