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Perspektivwechsel durch die Meditationsform Naikan
Von Ursula Reinsch

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Sieben Tage Schweigen. Sitzen hinter einem Paravent. Sich immer wieder dieselben drei Fragen stellen: "Was habe ich bekommen? Was habe ich gegeben? Welche Schwierigkeiten habe ich anderen bereitet?" Die vierte Frage, nämlich "Welche Schwierigkeiten haben andere mir bereitet?", ist tabu. Naikan zielt auf einen Perspektivwechsel ab: sich nicht als Opfer des Lebens fühlen, sondern als Handelnder. Auch wenn Naikan aus Japan stammt, sind auffallend viele Naikan-Trainer Pfarrer. Der tiefere Sinn: lähmende Schuldgefühle überwinden und Selbstverantwortung übernehmen. (Produktion 2014)

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