Gespräch

Moritz Glenk, „Internationale Wochen gegen Rassismus“: Bewundernswertes Engagement im Lockdown

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„Jedes Zeichen der Solidarität vor Ort ist wichtig“, sagt Moritz Glenk über die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die mit über 1200 Veranstaltungen in ganz Deutschland aufwarten können. Auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird es bis Ende April Dutzende Veranstaltungen geben.

Solidarität gegen Rassismus kann nicht an den Landesgrenzen enden

Mit Blick auf die aktuellen Debatten um Identitätspolitik betonte Glenk im Gespräch mit SWR2 die Bedeutung des direkten Austauschs und der Begegnung. „Es ist bewundernswert wie viel Engagement herrscht“, summiert er das Gesamtergebnis der Bemühungen. Zur Eröffnung am 15. März um 17 Uhr nimmt Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth an einer Digital-Veranstaltung teil.

Die Corona-Pandemie verdeutliche, dass Solidarität gegen Rassismus nicht an den Landesgrenzen enden könne, meint Glenk, daher habe man sich dieses Jahr bewusst für das Motto „Solidarität. Grenzenlos“ entschieden.

Moritz Glenk hat Politikwissenschaft und Soziologie studiert. Er ist seit Jahresanfang Referent für die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" bei der Stiftung Internationale Wochen gegen Rassismus" (IWGR) in Darmstadt.

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