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Kurz vor Ende der Mitgliederbefragung zum künftigen SPD-Vorsitz hofft der baden-württembergische SPD-Landeschef Stoch auf eine möglichst hohe Beteiligung, um dem Gewinnerduo größtmögliche Autorität zu verschaffen. Im SWR2-Tagesgespräch warnt Stoch jedoch davor, in dieser Form der Kandidatensuche ein Allheilmittel zu sehen: Eine Mitgliederbefragung könne nicht nur Probleme lösen, sondern sie auch vertiefen.

Es sei schwierig, wenn eine Personalfrage mit inhaltlichen Fragen, wie dem künftigen Kurs oder dem Verbleib in der Großen Koalition aufgeladen werde: „Ich glaube, dass die SPD an der Stelle tatsächlich Diskussionsbedarf hat. Dazu ist der Parteitag da und da erhoffe ich mir eine Klärung.“
Zitat Stoch: „Es ist nun mal Demokratie, dass wenn dann eine Mehrheit entschieden hat, wer es wird und bleibt man in der Regierung oder nicht, dass sich dann alle dahinter vereinen und dass man sich danach nicht wieder in kleinlichen Diskussionen verliert.“

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