Gesellschaft

#BlackLivesMatter: Proteste gegen Rassismus weltweit

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Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis in den USA reißen die Proteste auf der ganzen Welt nicht ab. Überall gehen Menschen auf die Straße, um gegen Rassismus zu demonstrieren.

Nicht erst in der Coronakrise wurde die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft deutlich, die sich unter der Politik des US-Präsidenten Donald Trump noch verschäft hat. Der Tod mehrerer Afroamerikaner*innen durch Polizeigewalt in den letzten Wochen hat nun zu einem Wiedererstarken der „Black Lives Matter“-Bewegung geführt, die auf systemischen und strukturellen Rassismus gegen Schwarze in den USA und weltweit hinweist.

Überall auf der Welt erhielt die Antirassismus-Bewegung dadurch neuen Schwung. In Deutschland wird seit langem eine bessere Verfolgung von rassistischer Polizeigewalt gefordert. Der bekannteste Fall ist der ungeklärte Tod Oury Jallohs in einem Dessauer Polizeirevier.

Auch im Sendegebiet haben am 6. Juni 2020 Demonstrationen gegen Rassismus stattgefunden, die größten in Mannheim und Stuttgart mit jeweils mehreren Tausend Teilnehmenden.

Rassismus in den USA

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