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Freischaffende Künstler*innen sind von der Coronakrise existenziell bedroht. Durch die Absage von Veranstaltungen bricht ihnen die Lebensgrundlage weg. Wann und wie es im Kulturbetrieb weiter geht, ist noch unklar.

#Zusammenhalten für die Kultur Spendenaktionen für Kulturschaffende

Auf den Bühnen, in den Orchestergräben und Konzertsälen ist es still. Die Schließungen während der Corona-Pandemie treffen Kulturschaffende besonders schwer. Eine Reihe von Spendenaktionen sollen Abhilfe schaffen.  mehr...

Doch es trifft nicht nur die Künstler*innen, auch viele Kulturinstitutionen sind durch die Schließungen schwer angeschlagen. Besonders kleinere, unabhängige Einrichtungen wissen oft nicht, wie sie ihre Kosten ohne Publikumseinnahmen decken können.

Wo bleibt das Geld? Ein offener Brief an die GVL

In der Coronakrise sind Schauspielerinnen und Schauspieler mehr denn je darauf angewiesen, von sogenannten Verwertungsgesellschaften Ausschüttungen zu erhalten. Darunter fallen zum Beispiel Gebühren für Zweitverwertungsrechte.

Die „Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten“ (GVL) gerät derzeit besonders in die Kritik. Die GVL schütte seit Jahren kaum Gelder aus und halte ihre Einnahmen zurück, lauten die Vorwürfe. Mit einem offenen Brief wollen Schauspieler*innen auf Ihre Probleme mit der GVL aufmerksam machen.

Baden-Württemberg legt „Corona-Soforthilfe“ für Künstler*innen auf

Das Land Baden-Württemberg richtet für freie Kulturschaffende eine Sonderförderung der „Corona-Soforthilfe“ ein. Denn ginge es alleine nach den vom Bund formulierten Kriterien, erhielten viele von ihnen keine Hilfe, da sie keine betrieblichen Fixkosten angeben können.

Für die baden-württembergische Kulturstaatssekretärin Petra Olschwoski zeigt die Corona-Krise, wie prekär die Situation vieler Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen insgesamt ist, viele lebten von der Hand in den Mund.

Fehlende Hilfen für soloselbstständige Künstler*innen in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat keinen solche Förderung auf Länderebene eingerichtet. Die Folge: Vielen Künstler*innen bleibt Hartz IV als einzige Lösung, um über die Runden zu kommen .

6 Punkte Plan: Unterstützung für Künstler*innen in Rheinland-Pfalz

Allerdings hat Rheinland-Pfalz jetzt einen Plan vorgestellt, um Kulturschaffenden in der Corona-Krise zu helfen. Mit 15,5 Millionen Euro sollen unter anderem freischaffende Künstler, Kulturvereine und Programmkinos unterstützt werden.

Kultur Wie nutzen Kulturschaffende die Corona-Zwangspause? #woranwirarbeiten

Die Coronakrise hat den Kulturbetrieb eingefroren. Bei #woranwirarbeiten erzählen Kulturschaffende, wie sie die Zwangspause nutzen: zum Atelier entrümpeln, Notizen ordnen oder doch ein neues Album schreiben?  mehr...

Klassik

Corona-Solidarität Gage statt Almosen: Fest&Frei-Duos der Dresdner Philharmoniker

Freischaffende Musiker*innen leiden derzeit besonders unter der Corona-Pandemie. Spendensammlungen sollen finanzielle Unterstützung bieten. Die Dresdner Philharmoniker sorgen stattdessen mit Minikonzerten für Auftrittsgagen.  mehr...

Corona-Folgen Spendenaktion #MusikerNothilfe hat knapp drei Millionen Euro gesammelt

Die Deutsche Orchester-Stiftung hatte wegen der Corona-Pandemie zu Spenden für freischaffende Berufsmusiker*innen aufgerufen. Zum 1. Dezember 2020 sind 2.999.00 Millionen Euro zusammengekommen. Zuletzt hatten auch die Mitglieder der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim 30.000 Euro gespendet. Anne-Sophie Mutter unterstützte die #MusikerNothilfe mit Auftritten in Gottesdiensten.  mehr...

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