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Der Karlsruher Architektur-Professor Dirk Hebel setzt auf nachhaltige Baustoffe aus Umwelt- und Kostengründen. So sind seine Bauwerke aus Bambus und Pilzen später einfach zu recyclen oder sogar zu kompostieren.

Pilz statt Beton, Bambus statt Stahl

„Wir wissen, dass die Reserven, die wir heute haben, nicht mehr ausreichen werden um die nächsten drei bis vier Generationen mit dem gleichen Verbrauch zu bedienen“, erklärt Hebel seine Suche nach neuen Werkstoffen.

Bauen mit Luft, Wasser und Bambus

Nachhaltiges Bauen (Foto: Zooey Braun, Stuttgart)
Auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn hat Dirk Hebel mit seinem „Mehr.WERT.Pavillon“ die Fachwelt in Erstaunen versetzt. Der Pavillon war komplett aus recyceltem Material: Beton- und Ziegelbruch in verschiedenen Körnungen, Porzellanbruch aus ausrangierten Waschbecken, Flaschenglas sowie Textilfasern aus alten Jeans. Zooey Braun, Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Eine Innenansicht des „Mehr.WERT.Pavillon“ Zooey Braun, Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Vor zwei Jahren wiederum hat Hebel auf der Biennale für Architektur und Urbanismus in Seoul bereits einen „Myco Tree“ aus Pilzmyzelium und Bambus präsentiert und gezeigt, wie tragfähig das Material sein kann. Celina Teteris, FCL Singapore Bild in Detailansicht öffnen
„Myco Tree“ aus Pilzmyzelium und Bambus Celina Teteris, FCL Singapore Bild in Detailansicht öffnen

Nachhaltigkeit am Bau lohnt sich auch finanziell

Außerdem baut Hebel auch mit bereits recycleten Materialien wie Beton- und Ziegelbruch oder Textilfasern aus ausrangierten Jeans — für ihn ist es wichtig, ein Bewusstsein zu schaffen, dass es sich dabei nicht um Abfall handelt: „Es ist ein im Kreislauf befindliches Material, dass durchaus mehrere Stufen seines Lebens durchlaufen kann und immer wieder anders eingesetzt werden kann.“

Am Karlsruher Institut für Technologie erforscht er seit vielen Jahren an alternative Materialien.

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