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Gottfried Böhm wollte eigentlich nicht in die Fußstapfen seines Vaters, des berühmten Architekten und Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm treten. Er tat es dann doch, studierte Bildhauerei und Architektur und schuf Bauten wie begehbare Skulpturen.

Gottfried Böhm war als Architekt am Bau oder Umbau von 70 Kirchen beteiligt

Der berühmteste seiner Bauten ist die Wallfahrtskirche im rheinischen Neviges: ein kantiger Dom aus unverputztem Beton, der einem Bergkristall gleicht. Insgesamt an 70 Kirchen war Böhm als Architekt beteiligt.

1986 erhielt er als erster Deutscher den amerikanischen Pritzker-Preis, einen „Nobelpreis für Architektur“. Jetzt ist Gottfried Böhm im Alter von 101 Jahren gestorben.

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