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Antisemitismusverdacht – Streit um Achille Mbembe

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Es diskutieren:
Prof. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin, Universität Konstanz
Prof. Dr. Claus Leggewie, Politikwissenschaftler, Universität Gießen
Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist, München
Moderation: Marie-Christine Werner

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Antisemitismusvorwürfe, offene Briefe, Rücktrittsforderungen - die Debatte um den Philosophen Achille Mbembe reißt nicht ab.

Der vielfach ausgezeichnete Kameruner Kolonialismusforscher sollte die diesjährige Ruhrtriennale mit einem Vortrag eröffnen. Doch Israel-kritische Äußerungen in seinen Schriften führten zu seiner Ausladung, und eröffnete eine internationale Debatte, die längst über die Frage hinausgeht, wo legitime Kritik endet und Antisemitismus beginnt.

Es geht auch grundsätzlich um den Umgang mit unserer Geschichte und der Deutungsfreiheit ausländischer Wissenschaftler*innen: Verstellt die Debatte um einen Einzelnen unseren Blick auf unser Antisemitismusproblem? Brauchen wir einen neuen Umgang mit unserer Geschichte? Was lernen wir aus dem Streit um Achille Mbembe?

Corona-Absage Streit zwischen Aufsichtsratsvorsitzender und Intendantin der Ruhrtriennale

Obwohl der Aufsichtsrat der Ruhrtriennale das Festival einstimmig absagte, reagierte Intendantin Stefanie Carp verärgert. Aufsichtsratsvorsitzende und NRW-Kulturministerin Pfeiffer-Poensgen attackiert derweil die Intendantin wegen der geplanten Eröffnungsrede.  mehr...

Gespräch Missbrauch des Antisemitismus-Vorwurfs? Debatte um die Israel-Boykottbewegung BDS

Der Antisemitismus-Vorwurf werde missbräuchlich gegen die Israel-Boykottbewegung BDS ins Feld geführt, findet der Publizist Micha Brumlik, „was nicht heißt, dass alle Maßnahmen und Programme dieser BDS-Bewegung gut sind.“ Mit dem Hinweis auf vermeintlichen Antisemitismus würden immer wieder Personen von Veranstaltungen ausgeschlossen, „so wie es dem Autor Achille Mbembe ergangen ist.“  mehr...

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