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Antifeminismus sei ein zentraler Bestandteil rechtsextremer Ideologie, sagt Judith Rahner in SWR2, das zeige die neue Leipziger Autoritarismus-Studie ganz deutlich. Ideen über Sexismus und Antifeminismus seien in der Mitte der Gesellschaft weiter verbreitet als bisher gedacht. Rahner ist bei der Amadeu Antonio Stiftung für Rechtsextremismus-Prävention zuständig.

„Das ist das, womit Rechtsextreme auch Politik machen. Denn sie wissen sehr wohl, dass Antifeminismen in der Mitte der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden fallen, Diffamierungen gegen Gleichstellungsbeauftragte z. B. oder geschlechtergerechte Sprache, das finden auch viele Leute in der Mitte der Gesellschaft, auch Konservative, lächerlich. Da treffen sich die ganzen Akteure beim Antifeminismus“, so Rahner. Der Antifeminismus gehöre neben dem Antisemitismus und dem Rassismus zum rechtsextremen Weltbild dazu.

Die Universität Leipzig hat in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und der Otto Brenner Stiftung am 17.11.2020 eine neue Autoritarismus-Studie vorgelegt.

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Wut gilt als unweibliches Gefühl. Mädchen sollen vor allem „lieb“ sein. Ein falscher Weg. Die US-amerikanische Journalistin und Aktivistin Soraya Chemaly will die Wut nun für Frauen produktiv machen.  mehr...

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