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Gregor Papsch diskutiert mit
Prof. Dr. Bodo Plachter, Virologe, Universitätsmedizin Mainz
Prof. Dr. Teresa Koloma Beck, Soziologin, Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Hamburg
Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Medizinethikerin, Universitätsmedizin Göttingen

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In England fallen fast alle Corona-Beschränkungen - trotz steigender Infektionszahlen. Ist das verantwortbar? Frankreich, Italien und Griechenland führen die Impfpflicht ein, die Bundesregierung schließt sie hierzulande aus.

Der Sommer 2021 ist geprägt von Verunsicherung und politischer Ratlosigkeit. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann die vierte Welle kommt.

Sind wir erneut nicht vorbereitet? Welche Corona-Politik brauchen wir jetzt?

SWR2 Impuls | Reihe Die Corona-Lage: Der Virologe Bodo Plachter im Gespräch

Der Virologe Prof. Bodo Plachter von der Universitätsmedizin Mainz analysiert und bewertet jede Woche im Impuls-Gespräch neue Entwicklungen und Aspekte der Corona-Pandemie.  mehr...

Gespräch Johnson verkauft den Briten die Illusion eines coronafreien Sommers

Der Wille zur Lockerung der Coronamaßnahmen sei in England da , doch die Zweifel an der Politik von Boris Johnson nähmen überhand, meint der Historiker und Großbritannien-Experte Bernhard Dietz in SWR2. Johnson wolle der „Premier der guten Laune“ sein, der gute Nachrichten zu verkaufe.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Die Corona-Lage: Der Virologe Bodo Plachter im Gespräch „Eine vierte Welle können wir an den Schulen entspannt sehen“

Die Corona-Lage: Die Inzidenz stagniert in Deutschland auf sehr niedrigem Niveau, aber die hoch ansteckende Delta-Variante ist weiter auf dem Vormarsch. Können wir uns Lockerungen wie die Abschaffung der Maskenpflicht jetzt erlauben? Wie müssen wir die Schulen vorbereiten?
Christine Langer im Gespräch mit dem Virologen Bodo Plachter, Uniklinik Mainz  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Bildung Neue Teststrategien an britischen Schulen

In den britischen Schulen hat sich die Delta-Variante besonders stark verbreitet, und bald sollen neuen Regeln eingeführt werden, die Unterricht unter den neuen Bedingungen ermöglichen.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Tagesgespräch Ministerpräsidentin Malu Dreyer spricht sich klar gegen Impfpflicht aus

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist gegen eine Impfpflicht in Deutschland. Im SWR-Tagesgespräch sagte Dreyer: "Ich habe von Anfang deutlich gemacht, dass wir als Landesregierung für das freiwillige Impfen stehen und dass wir die Menschen davon überzeugen." Dabei sei man bislang insgesamt sehr erfolgreich. "Ich möchte jetzt nicht durch die Hintertür sagen, dass wir das jetzt anders machen." Die Impfkampagne hat nach Einschätzung Dreyers einen Wendepunkt erreicht. Erstmals gebe es mehr Impfstoff, als Menschen, die sich für einen Impftermin meldeten. Jetzt gelte es, kreative Lösungen gemeinsam mit den Kommunen zu entwickeln. "Wir werden Impfen to Go anbieten, in dem wir mit Impfbussen in unterschiedlichen Stadtteilen unterwegs sind."
Vom Bund erwartet die Ministerpräsidentin klare Aussagen zur weiteren Bewertung der Pandemielage: "Ich wünsche mir als Allernächstes, dass wir gemeinsam zu einer Verständigung darüber kommen, was ist eigentlich die nächste Warnstufe? Denn die Inzidenz ist heute nicht mehr das Gleiche wie noch vor einem Jahr, schlicht und ergreifend, weil wir so viele Menschen geimpft haben." Hier sei ein bundesweit gemeinsamer Kurs wichtig, betonte Dreyer.  mehr...

SWR2 Aktuell SWR2

Corona-Pandemie Kommentar: Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen unnötig

Frankreich führt die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ein. In Deutschland stoßen solche Forderungen auf Ablehnung - auch die Ethikratsvorsitzende, Alena Buyx, hält eine Corona-Impfpflicht für unnötig. Eine Impfpflicht wäre kontraproduktiv, kommentiert Stefan Troendle, SWR Wissenschaftsredaktion  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Gespräch Corona-Lehre in „Der entzauberte Staat“ von Moritz Schularick: Deutschland muss mehr Risiko wagen

„Die Performance der Politik in der Corona-Pandemie erinnert eher an einen Berliner November Tag: sehr durchwachsen, wenig Licht, viel Schatten. Wir sind durch die Pandemie gestolpert“, sagt der Ökonom und Autor Moritz Schularick im Gespräch mit SWR2. Durch Covid19 seien die Schwachstellen in Politik und Verwaltung klar geworden.
In seinem Buch „Der entzauberte Staat“ fordert er für künftige Krisen ein stärkeres und entschlosseneres staatliches Handeln. Die Mischung aus mangelnder Technik und Bürokratie müsse behoben werden. Und: der Staat müsse mehr Risiken eingehen, zum Beispiel bei der Impfstoffproduktion, „als klar war, dass Biontech ein funktionierendes Produkt hat, da hätte der Staat sagen können, wir geben Euch Geld obendrauf, damit Ihr die Produktion ausweitet. Stattdessen wurden Masken gekauft.“
Moritz Schularick lehrt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sein Buch „Der entzauberte Staat. Was Deutschland aus der Pandemie lernen muss“ ist im Beck-Verlag erschienen  mehr...

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