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Als Soldat in Afghanistan – Wolf Gregis und sein Roman „Sandseele“

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Frauke Oppenberg
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Karin Hutzler

Unser Gast Wolf Gregis war als Offizier der Bundeswehr 2008/09 im Einsatz in Afghanistan. Soeben ist sein Debütroman „Sandseele“ erschienen.

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Als der Ex-Soldat Martin Küfer, das fiktive Alter Ego des Autors, in der Tagesschau einen Bericht über einen Anschlag in Mazar-e-Sharif sieht, kommen die Erinnerungen an seinen Einsatz zurück.

„Wir haben nicht nur Spuren im Sand hinterlassen, sondern der Sand auch Spuren in uns“ – ist als Motto dem Roman vorangestellt. Heute ist Wolf Gregis Lehrer für Deutsch und Geschichte und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Rostock.

Wolf Gregis spricht über seinen Roman "Sandseele", in dem es um seine Zeit als Soldat der Bundeswehr in Afghanistan geht.

Musikliste:

The only way out is through
Hannah Williams & The Affirmations
CD: 50 foot woman

Wake me up when september ends
Green Day
CD: Wake me up when september ends

Nguiyi
Blick Bassy
CD: 1958

I saw it all
Jesse Cole
CD: Live free or die

Red room
Hiatus Kaiyote
CD: Red room

Gespräch Story im Ersten „Das Afghanistan-Desaster“: Traumatisierte Soldat*innen, teilnahmslose Gesellschaft

„Ich habe sehr viel Wut, sehr viel Unverständnis und viele Fragen nach dem Sinn des Einsatzes bei den Soldaten und Soldatinnen gehört, die haben das Gefühl, sie haben ihren Kopf da umsonst hingehalten“, sagt die Regisseurin Rita Knobel-Ulrich über die Eindrücke, die ihre Protagonist*innen in ihrem Film „Afghanistan-Desaster“ schildern.
Die Erlebnisse des Einsatzes prägen die Veteranen bis heute, ein Protagonist sei in Tränen ausgebrochen, ein anderer habe geschildert, dass er sich täglich neue Routen für den Weg zum Supermarkt suche – aus Angst vor Anschlägen. Vor allem die Gesellschaft und die Politik würden es an Anerkennung fehlen lassen: Nachbarn würden sich nicht interessieren, selbst Lokalpolitiker zeigten wenig Interesse. „Jetzt nachdem der letzte Einsatz zu Ende gegangen ist, da hätte ich schon erwartet, dass der Bundespräsident, die Kanzlerin, die Verteidigungsministerin sich bedanken.“ Auch im Bundestag müsste die Zustimmung für zukünftige Einsätze, so Rita Knobel-Ulrich, genauer geprüft werden. Der ARD-Film „Das Afghanistan-Desaster“ läuft am 11. Oktober ab 22.50 im Fernsehen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Forum Wo bleibt der Respekt? Das Afghanistan-Trauma der deutschen Soldaten

Claus Heinrich diskutiert mit
Oberstabsfeldwebel a. D. Andreas Eggert, Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.
Dr. Christian Mölling, Forschungsdirektor Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Dr. med. Ulrike Schmidt, Traumatherapeutin an den Universitäten Bonn und Göttingen  mehr...

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