Diskussion

Der Streit um das Stuttgarter Opernhaus

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Das Opernhaus Stuttgart muss dringend saniert werden. Aber allein die Kosten für das Ausweichquartier während der Umbauarbeiten beziffert ein Gutachten auf rund 130 Millionen Euro.

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Seitdem die Zahl bekannt ist, liegen in der Stadt die Nerven blank. "Völlig ausgeschlossen", sagt Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Dagegen will das Land Baden-Württemberg die Sanierung durchziehen - um jeden Preis. Und das kann teuer werden. In Köln haben sich die Kosten der Opernsanierung auf 570 Millionen Euro verdoppelt, der Neubau der Elbphilharmonie war sogar zehnmal teurer als geplant. Aber gerade das Beispiel in Hamburg zeigt, dass es sich rechnen kann, viel Geld zu investieren. Die Stadt hat nicht nur ein Wahrzeichen gewonnen, sondern auch Prestige und Kaufkraft durch die Konzertbesucher aus aller Welt.

Welche Bedeutung haben repräsentative Opernhäuser für Großstädte wie Stuttgart? Und wer bestimmt die Grenze, was man dafür dem Steuerzahler zumuten darf?


Gesprächsleitung: Susanne Kaufmann

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