Essay Schweben 2: Kinetik des Schwebens

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Dauer
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Sendezeit
22:03 Uhr
Sender
SWR2

Mobilees, Waagen, Schaukeln: die Dingwelt des Schwebens ist interessiert am Equilibrium, am Gleichgewicht. Schweben heißt abwägen, austarieren. Es heißt aber auch: abschweifen. Im Gegensatz zum Fliegen, das ein Ziel hat, lässt das Schweben sich treiben, überlasst sich der Drift der verschiedenen Luft- oder Wasserströmungen. Quallen, Schwebestaub, die bösen Winde der Odyssee, die Ballonfahrten Jules Vernes und die ultimative Drift in Kubricks 2001 belehren uns darüber, dass wir gerade dann ans Ziel kommen, wenn wir kein Ziel mehr haben.

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