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Am 22. Juli 2016 tötete der 18-jährige Schüler David S. in München neun Menschen. Alle hatten einen Migrationshintergrund. Familie Segashi verlor die 14-jährige Armela, seither hat sich das Leben der Eltern und Geschwister vollkommen verändert.

Die Rechtsanwältin Claudia Neher vertrat Hinterbliebene und kämpfte jahrelang dafür, dass die politische Dimension des Anschlags erkannt wird. Im Oktober 2019 bewertete das bayerische Innenministerium das Attentat neu – seither wird die Tat als rechtsextrem eingestuft.

München Nordwest. Der Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (Foto: Julian Vogel)
Armela Segashi, die bei dem Anschlag getötet wurde Julian Vogel Bild in Detailansicht öffnen
Smajl Segashi am 3. Jahrestag am Denkmal Luise Schröder Bild in Detailansicht öffnen
Die Segashis mit anderen Trauernden am dritten Jahrestag Luise Schröder Bild in Detailansicht öffnen
Wohnviertel der Segashis Julian Vogel Bild in Detailansicht öffnen
Kundgebung am 3. Jahrestag am Denkmal Luise Schröder Bild in Detailansicht öffnen
Smajl Segashi Luise Schröder Bild in Detailansicht öffnen
Familie Segashi Julian Vogel Bild in Detailansicht öffnen
Trauernde Hinterbliebene am 3. Jahrestag am Denkmal Luise Schröder Bild in Detailansicht öffnen

(SWR 2020)

Gespräch Fünf Jahre nach dem OEZ-Attentat in München – Hinweise auf Rechtsterror wurden ignoriert

„Nicht nachvollziehbar“ und „merkwürdig“ sei es, dass das Attentat am Münchner Olympia-Einkaufszentrum vor fünf Jahren erst sehr spät als Tat eines Rechtsterroristen anerkannt worden ist, kritisiert die Politologin Britta Schellenberg.  mehr...

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