Eine Frau steht am 09.02.2012 in Hannover (Niedersachsen) bei nebligem Wetter neben einem Baum. Der Begriff "zwischen den Jahren" beschreibt die Zeit von Weihnachten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. Der Ausdruck hängt damit zusammen, dass der Termin für den Jahresbeginn lange Zeit unklar war. Mehr als 1500 Jahre lang galt der von Julius Cäsar eingeführte Julianische Kalender, bis Papst Gregor XIII. ihn durch den Gregorianischen ersetzen ließ. Viele Deutsche fallen in der Zeit "zwischen den Jahren" auch in ein emotionales Tief. Eine Rolle dabei spielt auch die Angst vor dem neuen Jahr.  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Julian Stratenschulte)

SWR2 Glauben Was am Ende übrig bleibt

Die Zeit zwischen den Jahren
Von Stefanie Pütz

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:05 Uhr
Sender
SWR2

Weihnachten ist vorüber, der Jahreswechsel steht bevor, und die meisten von uns haben ein paar Tage frei. Wir könnten uns erholen, das alte Jahr bilanzieren und Pläne für das neue schmieden. Wenn es nicht so viel zu erledigen gäbe! Aufräumen, Weihnachtsgeschenke umtauschen, die Silvesterfeier organisieren - da bleibt keine Zeit zur Besinnung. Früher zählte die Zeit zwischen den Jahren zu den magischen "Rauhnächten". Man orakelte herum, wie sich das kommende Jahr entwickeln wird und zog sich zurück. Eines hat sich aber bis heute gehalten: das Gefühl, sich in einem Ausnahmezustand zu befinden. (Produktion: NDR 2014)

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