Re:publica 2019 Markus Beckedahl: Das Internet von Konzerninteressen unabhängiger machen

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Das Desinteresse an einem echten Diskurs im Netz und das gezielte Platzieren von Falschmeldungen sei eines der großen Themen bei der diesjährigen Digitalkonferenz re:publica in Berlin, so Mitorganisator Markus Beckedahl von netzpolitik.org.

Ein Ausbau der öffentlich-rechtlichen Online-Angebote könne dabei zu einer Verbesserung des demokratischen Diskurses beitragen, so Beckedahl: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wäre prädestiniert dafür, in der Zukunft auch Infrastrukturen bereitzustellen, die "nicht mehr von einzelnen Unternehmen kontrolliert und besessen werden, einseitig ständig die Regeln zu ihren Gunsten verändern und uns abhängig davon machen."

So wolle die Konferenz eine sogenannte "Internet-Intendanz" diskutieren, mit der kleine Beträge aus dem Rundfunkbeitrag für die Finanzierung von gemeinwohlorientierten Open-Source-Projekten aufgewendet werden könnten.

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