Gespräch Hajo Funke: CDU muss sich konsequent von der AfD abgrenzen

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Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Die CDU dürfe keine Bündnisse mit rechtsextremen Parteien wie der AfD eingehen. „Das ist ein Tabubruch, und so sieht es auch die Parteiführung“, sagt der Berliner Politologe Hajo Funke vor einem Parteigerichtsverfahren der CDU im pfälzischen Frankenstein.

Manche CDU-Mitglieder hätten ein falsches „Doppelbild“ von der AfD, zwischen den Pragmatikern vor Ort und dem allgemeinen Bild in der Öffentlichkeit. Sich selbst sehe die CDU als konservativ, liberal und christlich. „Und wenn wir statt konservativ rechtsextrem haben, dann ist das ein Bruch“, meint Funke. Auch auf der Ebene der Bundesländer und des Bundes müsse sich die Partei konsequent nach rechts abgrenzen, auch wenn ein Viertel der Wähler der AfD ihre Stimme geben. „Das ist eine Herausforderung, aber das kann eine Partei, wenn sie ihren Gesinnungen treu bleibt“.

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