Umwelt Pilze, Käfer, Trockenheit: Wie Wälder unter dem Klimawandel leiden

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Der Klimawandel schlägt auch in den Wäldern in Rheinland-Pfalz heftige Schneisen. Dieses Jahr werden wohl 830 000 Festmeter Holz von beschädigten Bäumen („Käferholz“) geschlagen. Das drückt die Preise, die die Waldbesitzer erwirtschaften können. Das Rezept, um die Schäden langfristig auszugleichen, lautet: „Vorsichtig nachsteuern“.

Inzwischen sinde selbst Laubbäume vom neuen Waldsterben betroffen, viele Buchen leiden unter Pilzbefall. Eine Zukunft bei höheren Temperaturen und zunehmender Trockenheit haben vermutlich Mischwälder. Hier stehe das Land im bundesweiten Vergleich gut da. Notwendig sei es aber auch, Wälder ungenutzt zu lassen, sagen Experten: „Das ist die Antwort, die wir auf den Klimawandel haben.“ Doch müsste die Politik dafür Prämien bereitstellen - wozu sie bisher nicht bereit ist.

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