SWR2 Essay

Das größte Rudel der Welt: Einige Gedanken über sexuelle Belästigung

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Von Margarete Stokowski

Warum wird Opfern sexueller Belästigung eigentlich erst dann geglaubt, wenn sie im Kollektiv auftreten?

Wenn ein Missbrauchs-Skandal ans Licht kommt, sind die Fragen immer dieselben: Wie konnte die Gewalt so lange fortbestehen, warum haben die Opfer nichts gesagt?

Im Falle von #metoo konnten viele nicht glauben, dass selbst prominente Frauen es so lange nicht geschafft hatten, über das Unrecht zu sprechen, das ihnen widerfahren ist.

Warum ist das so? Was macht es so schwer, über Sexismus, Missbrauch und Nötigung zu sprechen? Was heißt es, ein Opfer zu sein und als solches öffentlich aufzutreten? Und warum wird Opfern oft erst dann geglaubt, wenn sie im Kollektiv auftreten? (Produktion 2018)

„Die letzten Tage des Patriarchats“ von Margarete Stokowski in der Lesenswert Kritik

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