Gespräch Regula Venske: Druck der chinesischen Regierung auf Schriftsteller reicht bis nach Deutschland

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Der Druck auf chinesische Schriftstellerinnen und Schriftsteller, sich nicht zum Pekinger Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 zu äußern, sei unverändert groß, so Regula Venske, Präsidentin des Schriftstellerverbandes PEN-Zentrum Deutschland.

Weil über die Ereignisse nicht öffentlich gesprochen werden dürfe, stehe die Schriftstellerin Liu Xia, Witwe des verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, unter Redeverbot. Sie wohne zwar seit einem Jahr in Berlin, habe aber einen Bruder, der in China lebe.

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