Gespräch Johannes Radke: Gefahr rechtsextremistischer Netzwerke lange unterschätzt

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Kräfteverlagerungen zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus und der immer wieder reklamierte Schutz von V-Leuten seien Hauptgründe für die Schwierigkeiten der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Das erklärt der Journalist Johannes Radke anlässlich der heutigen Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses, die sich mit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke befasst. Immer wieder würden Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgingen, unterschätzt, so Radke. In der jetzt vom Generalbundesanwalt als terroristische Vereinigung eingestuften Gruppe "Revolution Chemnitz" agierten alte Neonazis als Netzwerker. Auch vor den Reichsbürgern und deren Gewaltbereitschaft hätten Journalisten lange vergeblich gewarnt.

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