Gespräch Erinnerungskultur im Südwesten: Länder wollen Gräber in Gurs erhalten

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12:33 Uhr
Sender
SWR2

„Man hatte gar keine Zeit sich Gedanken zu machen. Die Leute wussten auch gar nicht, wo sie hinkamen“, erklärt Dr. Hans-Christian Jasch von der Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“ die Situation der jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die im Oktober 1940 aus Südwestdeutschland in das französische Lager Gurs gebracht wurden.

Viele der mehr als 6.600 Menschen überlebten die „außerordentlich schlechten Bedingungen in Gurs" nicht. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben sich nun dazu verpflichtet, etwa 2.000 Gräber in Südfrankreich zu erhalten.

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